Fachgerechte Sanierung von PAK-haltigen Schadstoffen

Der Hintergrund

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) finden sich primär in schwarzen Teerklebstoffen unter Parkettböden sowie in Dachpappen, die bis in die 1970er Jahre verwendet wurden.


Belastungen entstehen durch Ausgasungen oder Abrieb des spröden Klebers, der über Fugen in die Raumluft gelangt. Die Leitsubstanz Benzo[a]pyren (BaP) ist krebserzeugend und erbgutverändernd. 


Verfahren:
Vollständige Entfernung des Parkettbodens und des teerhaltigen Klebstoffs oder Absperrung durch zertifizierte Sperr-Grundierungen bei fest anhaftenden Resten.


Sicherheit:
Einsatz staubarmer Arbeitsverfahren (Schleifen mit Absaugung), Trennung der Arbeitsbereiche durch Folienabschottung und Nutzung von H-Klasse-Industriestaubsaugern.


Wir garantieren eine fachgerechte Abwicklung von der Erkundung bis zur Erfolgskontrolle – nach TRGS 524, DGUV 101-004 (ehem. BGR 128) und GefStoffV.

Typische PAK-Fundstellen

  • Parkettkleber
  • Dachpappen
  • Fassadenplatten
  • Abdichtungen (z. B. gegen Feuchtigkeit)
PAK-Schadstoffe, die einer Sanierung bedürfen

Leistungen

Schadstofferkundung inkl. Probenahme

PAK-Sanierungskonzept

Einrichtung von Schwarz-/Weißbereichen und Unterdruckhaltung

Grob-, Feinreinigung kontaminierter Oberflächen

Demontage der Schadstoffe

Fachgerechte Entsorgung

Sanierungsfreigabe

FAQ zur PAK-Sanierung

Bei grenzwertüberschreitenden PAK-Konzentrationen im Material oder in der Raumluft.

Alternativ zur Demontage des belasteten Materials kann geprüft werden, ob eine räumliche Trennung des Schadstoffes möglich ist.

Ja, die dunkle Farbe ist ein Indikator für Teer- oder Bitumenprodukte, die analytisch geprüft werden müssen.