Fachgerechte Sanierung nach Brandschäden

Der Hintergrund

Nach einem Brand bleibt mehr zurück als sichtbarer Ruß: Brandfolgeprodukte wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Dioxine, Furane und Chlorwasserstoffe lagern sich auf Oberflächen, in Dämmstoffen und in Lüftungsanlagen ab. Eine fachgerechte Brandschadensanierung schützt Bewohner, Mitarbeiter und Sanierungspersonal vor diesen Gefahrstoffen und stellt die Nutzbarkeit des Gebäudes schnellstmöglich wieder her. Wir arbeiten nach den Vorgaben der VdS 2357 und der DGUV Regel 101-004 und übernehmen den gesamten Prozess von der Erstbegehung bis zur Freigabe.

Brisante Stoffe nach einem Gebäudebrand

Bei einem Brand entstehen je nach verbranntem Material unterschiedliche Schadstoffe. Reine Holz- und Papierbrände hinterlassen vor allem Ruß und PAK; sobald Kunststoffe, Elektronik oder Dämmmaterialien beteiligt sind, kommen Salzsäure, Dioxine und Furane hinzu.


Diese Brandfolgeprodukte sind teilweise wassergebunden, hochkorrosiv und gesundheitsschädlich – unbehandelte Oberflächen führen innerhalb weniger Tage zu Folgeschäden an Metall, Elektronik und Beton.

Typische Brandschadensbereiche

  • Wand-, Decken- und Bodenoberflächen mit Ruß- und Brandgeruchsbelastung
  • Holz- und Stahlkonstruktionen (Statik & Korrosion)
  • Elektroinstallationen, IT- und Schaltanlagen
  • Lüftungs- und Klimaanlagen
  • Dämmstoffe und Hohlräume
  • Inventar, Akten und Maschinen
  • Außenfassaden und Fluchtwege
Brandschadensanierung vom Fachbetrieb in Hamburg und Norddeutschland

Unsere Leistungen

Erstbegehung und Sofortmaßnahmen

Gefährdungsbeurteilung nach VdS 2357

Schadstoffprobenahme und Laboranalytik (PAK, Dioxine, Furane, Chloride)

Sanierungskonzept und Gefährdungsbereichs-Einstufung

Einrichtung von Schwarz-/Weißbereichen und Unterdruckhaltung

Grob-, Feinreinigung kontaminierter Oberflächen

Rückbau nicht sanierungsfähiger Bauteile

Fachgerechte Entsorgung nach AVV

Freimessung und Abschlussdokumentation

FAQ zur Brandschadensanierung

So früh wie möglich. Chloridhaltige Brandrückstände beginnen bereits nach 24 bis 72 Stunden mit Korrosionsprozessen an Metall, Elektronik und Bewehrungsstahl. Sofortmaßnahmen wie das Abdecken empfindlicher Bauteile, die Trocknung von Löschwasser und eine erste Grobreinigung verhindern, dass aus dem Brandschaden ein deutlich teurerer Folgeschaden wird.

Die Kosten hängen von Schadensumfang, Sanierungsverfahren sowie den beteiligten Materialien und der Gebäudegröße ab. 

In den meisten Fällen ja. Wohngebäude-, Hausrat- und Gewerbeversicherungen decken sowohl die Sanierungs- als auch die Entsorgungs- und Gutachterkosten ab, sofern der Schaden gemeldet und dokumentiert wurde.