Nach einem Brand bleibt mehr zurück als sichtbarer Ruß: Brandfolgeprodukte wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Dioxine, Furane und Chlorwasserstoffe lagern sich auf Oberflächen, in Dämmstoffen und in Lüftungsanlagen ab. Eine fachgerechte Brandschadensanierung schützt Bewohner, Mitarbeiter und Sanierungspersonal vor diesen Gefahrstoffen und stellt die Nutzbarkeit des Gebäudes schnellstmöglich wieder her. Wir arbeiten nach den Vorgaben der VdS 2357 und der DGUV Regel 101-004 und übernehmen den gesamten Prozess von der Erstbegehung bis zur Freigabe.
Bei einem Brand entstehen je nach verbranntem Material unterschiedliche Schadstoffe. Reine Holz- und Papierbrände hinterlassen vor allem Ruß und PAK; sobald Kunststoffe, Elektronik oder Dämmmaterialien beteiligt sind, kommen Salzsäure, Dioxine und Furane hinzu.
Diese Brandfolgeprodukte sind teilweise wassergebunden, hochkorrosiv und gesundheitsschädlich – unbehandelte Oberflächen führen innerhalb weniger Tage zu Folgeschäden an Metall, Elektronik und Beton.

Die Kosten hängen von Schadensumfang, Sanierungsverfahren sowie den beteiligten Materialien und der Gebäudegröße ab.
In den meisten Fällen ja. Wohngebäude-, Hausrat- und Gewerbeversicherungen decken sowohl die Sanierungs- als auch die Entsorgungs- und Gutachterkosten ab, sofern der Schaden gemeldet und dokumentiert wurde.